Strategin - Mutter - Reformerin

„300 Jahre Maria Theresia:  Strategin – Mutter – Reformerin“

Sonderausstellung von 15. März bis 29. November 2017

Die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. und der KHM-Museumsverband nehmen den 300. Geburtstag Maria Theresias zum Anlass einer umfassenden Ausstellung an vier Standorten in Wien und Niederösterreich.

Ein schwerer Start

Als Maria Theresia am 13. Mai 1717 in Wien zur Welt kam, war ihr Weg zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte alles andere als vorgezeichnet. Die sogenannte „Pragmatische Sanktion“ verankerte die Unteilbarkeit der habsburgischen Gebiete und ebnete ihr letztlich als Frau den Weg zum Thron. Zur Durchsetzung ihrer Herrschaftsansprüche musste sie jedoch jahrelang kämpfen. Es war eine Zeit grausamer Kriege.

Licht- und Schattenseiten

Die 40jährige Regentschaft der „Schwiegermutter Europas“ - wie sie aufgrund ihrer dynastischen Heiratspolitik auch genannt wurde - steht für Krieg, Leid und Intoleranz ebenso wie für Modernisierung, Reformen und Kunstsinnigkeit. Egal ob Steuerwesen, Verwaltung, Schule, Universitäten oder Militär: Maria Theresia setzte den Grundstein für einen modernen Staat im heutigen Sinn. Gleichzeitig standen ihre moralischen Ansichten in krassem Gegensatz zum aufklärerischen Gedankengut ihrer Zeit. Ihrem Interesse an Kunst und ihrem Bedürfnis nach Repräsentation verdanken wir herausragende Kulturschätze und ein grandioses architektonisches Erbe wie Schloß Schönbrunn.

Faszinierende Geschichte an Originalschauplätzen

Die Ausstellung „300 Jahre Maria Theresia: Strategin – Mutter - Reformerin“ stellt die Erfolge aber auch die Schattenseiten der Monarchin facettenreich dar. Schloss Hof befasst sich unter dem Titel „Bündnisse und Feindschaften“ mit der Außenpolitik Maria Theresias. Schloss Niederweiden widmet sich unter dem Titel „Modernisierung und Reformen“ der Innenpolitik. Das Hofmobiliendepot Ÿ Möbel Museum Wien beleuchtet „Familie und Vermächtnis“ der Regentin und thematisiert dabei die Familie, die Bildpolitik, das Nachleben und das maria-theresianische Rokoko am Beispiel von Schloß Schönbrunn. Die Kaiserliche Wagenburg Wien erzählt unter dem Titel „Frauenpower und Lebensfreude“ vom Spannungsfeld zwischen weiblicher Identität und „männlicher“ Herrschermacht.

Mehr Infos unter: http://www.mariatheresia2017.at/

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